Wie fühlt sich ein weiblicher Orgasmus an?
September 8, 2008
Erst einmal vorweg: der Orgasmus wird von vielen Frauen ganz unterschiedlich empfunden. Die Intensität eines Orgasmus variiert dabei von kaum merkbar bis ekstatisch, daher wissen viele Frauen nicht sicher, ob sie bereits einmal einen Orgasmus erlebt haben. Übrigens erleben viele Frauen ihren ersten Orgasmus dann, wenn sie ein bisschen älter sind (20+). Das ist ganz normal und kein Grund, um sich Sorgen zu machen
Allgemein lässt sich aber sagen, dass die körperlichen Merkmale gleich sind. Bei einem weiblichen Orgasmus sind vor allem in der vororgastischen Phase ein enormer Spannungsaufbau im Unterleib und Kitzler zu fühlen. Der Höhepunkt ist erreicht, wenn sich die Muskeln um Scheide, Gebärmutter und Beckenbodens mehrmals rhythmisch zusammen ziehen. Das untere Scheidendrittel verengt sich dabei zur so genannten “orgastischen Manschette”, dabei macht es keinen Unterschied ob es sich um einen klitoralen oder vaginalen Orgasmus handelt. Auch die Schamlippen schwellen beim Orgasmus an und bei manchen Frauen können sich rote Flecken auf Gesicht, Hals und Oberkörper bilden. Das ist ganz normal und klingt nach wenigen Minuten wieder ab. Die Schamlippen schwellen jedoch erst nach Stunden wieder ab, das hat den Vorteil, dass folgender Geschlechtsverkehr intensiver erlebt wird und es schneller zu einem erneuten Orgasmus kommt.
Ebenso entspannt sich nach dem Höhepunkt das untere Scheidendrittel wieder. Das ganze nennt man Rückbildungsphase. Gerade während dieser Zeit ist die Frau am anfälligsten für weitere Stimulation.
Aber auch das Bewusstsein ändert sich während dem erlebten Orgasmus. Die Frau taucht in einen schwebeartigen Zustand der totalen Entspannung ein, in dem sie keine Kontrolle mehr über den eigenen Körper ausüben kann.
Dieser Zustand kann bei manchen Frauen sogar bis zu einer halben Stunde aufrecht erhalten werden.
Bei manchen Frauen tritt auch eine weibliche Ejakulation auf. Diese, mit einem intensiven Lusterlebnis verbundene Ejakulation ist die stoßweise Freisetzung eines in der Paraurethaldrüse erzeugten Sekretes und wird vor allem durch die Stimulation des G-Punkts gefördert.


